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Montag, 19. August 2013

LIlienträume - Nora Roberts


Lilienträume – Nora Roberts


Der zweite Teil der Blumentrilogie von Nora Roberts handelt von dem pedantischen Owen Montgomery.
Owen Montgomery hat alles im Griff. Seine Planung für das Boonsboro Inn, das er zusammen mit seinen Brüdern und der Mutter in Angriff genommen hat, schreitet gut voran. Der geplanten Eröffnung steht nichts im Wege. Doch die Liebe geht ihre eigenen  Wege. Avery MacTavish kennt Owen seit seiner Kindheit. Zum Spaß haben die beiden Kinder sich bereits mit 6 Jahren verlobt. Doch die jungen Leute haben es damals als Spiel verstanden.
Doch Avery, die erfolgreich eine Pizzeria führt, läßt Owen in Gedanken nicht mehr los. Kann es wirklich sein, das ihre Kinderliebe zu einer echten heran gereift ist? Avery ist sich nicht sicher. Schuld ist ihre Mutter, die das Mädchen während der Teenagerzeit, allein gelassen hat. Avery hat Angst genauso zu sein wie ihre Mutter. Dabei versichern ihr die Freunde und der Vater, das sie sich irrt. Werden Avery und Owen einen Weg finden sich ihrer Liebe zu vergewissern? Und im Hotel spukt ein weiblicher Geist, der seinem Liebsten, auch nach über 200 Jahren, nacht trauert. Ob die Freunde wohl das Geheimnis lösen werden?
Nora Roberts hat natürlich an ihren Muster, drei Frauen und drei Männer, fest gehalten. Doch mir hat der Roman gefallen. Ich finde nicht, dass er zu langweilig und nichts sagend ist. Ich freue mich bereits auf den dritten Teil, indem hoffentlich auch das Geheimnis um Elizas Liebsten gelöst wird.  Mit ‘Rosenzauber’ und ‘Fliedernächte’ ist die Blumentrilogie vollständig.

Mittwoch, 14. August 2013

Die Rosen von Montevideo - Carla Frederico

Rosa zitiert: “Wir alle sind ein wenig wie Rosen. Wir können wunderbar duften, aber wir haben auch unsere Stacheln.

Rosa wächst ohne Mutter auf. Ihre Mutter ist bei der Geburt der Tochter gestorben. Rosa’s Vater zieht seine Tochter und Sohn alleine groß. Rosa hat eine glückliche Kind- und Jugendzeit. Doch die wird pltzlich beendet, als Rosa’ Vater, Alejandro de la Vegas, die Tochter mit einem älteren Geschäftspartner verheiraten will. Das junge Mädchen ist entsetzt! Als Strafe wird Rosa eingesperrt um ‘nachzudenken’. Doch Rosa kann mit Hilfe ihrer Dienerin Esperanza, genannt Espe, fliehen. Auf ihrer Flucht lernt Rosa den jungen Frankfurter Bankier, Albert Gothmann, kennen und lieben.Innerhalb von vier Wochen sind Rosa und Albert ein Paar. Um seinen Eltern seine junge Frau vorzustellen, reist das Ehepaar mit dem Schiff nach Euopa zurück. Albert tröstet seine junge Frau und verspricht ihr bald wieder nach Montevideo zu reisen.

Doch es kommt alles anders! Während der älteste Sohn in Südamerika ist, stirbt unverhofft der Vater. So muss Albert die verhasste Familienbank übernehmen. Der jüngere Bruder von Albert, Carl-Theaodor, erhält die Chance die geschäftlichen Beziehungen zu Südamerka zu pflegen. Carl-Theodor ist selber  verheiratet mit der Französin Antonie.Was mich zum Schmunzeln brachte, jede Frau der Familien de la Vegas und Gothmann bekommen eine Tochter. Rosa und Albert die kleine Valeria, Claire ist die Tochter von Carl-Theodor und Antonie sowie der Bruder von Rosa, Julio und seine Frau Teonore eine Isabella.

Besonders Claire wird für Valeria wie eine Schwester, so eng sind die Cousinen befreundet. Valeria stellt ihre Freundschaft mit Claire auf eine harte Probe als sie sich in einen Uruguaier verliebt, der die junde Frau, entführt hat. Claire verrät für ihre Cousine ihre eigene Liebe. Valeria wird mit Zwillingen, eineiigen Mädchen, schwanger. Die Schwangere überanstrengt sich so, dass es zu einer Frühgeburt kommt. Das eine Mädchen fängt sofort an zu schreien und das andere verhält sich sehr ruhig. Valeria flüchtet mit der kräftigen Tochter und bittet Claire, falls die zweite Tochter überlebt, diese ihren Elten zu geben. Ausserdem läßt Valeria den Eltern ausrichten, sie wäre bei der Geburt gestorben. Gegen Claire’s überzeugung gibt die junge Frau diese Bitte an Tante und Onkel weiter. Rosa, Valeria’ Mutter, bricht in Tränen aus und kann nur schwer beruhigt werden.
Wie die Zwillinge sich finden und das Buch zu Ende geht, dem empfehle ich es zu lesen.

Die Autorin Carla Frederico ist aus Österreich und hat eine sehr berührende und spannende Geschichte auf 780 Seiten geschrieben. Es fängt um 1820 an und das Ende ist ca. 50 Jahre später. Nach der Chile-Saga hat die Schriftstellerin Uruguay mit seiner reichhaltigen Farbenpracht in Szene gesetzt.

Solang die Welt noch schläft




Solang die Welt noch schläft – Petra Durst-Benning

Drei  junge Frauen. Freundinnen. Alle drei haben einen Traum. Eine von ihnen wird ihn sich erfüllen.
Die junge Josefine hat einen Unfall mit dem Fahrrad. Das ist für die Eltern die ungeliebte Tochter los zu werden. Die harte Zeit im Gefängnis lässt in der jungen Frau den Wunsch reifen, nie wieder von ihren Eltern abhängig zu sein.  Der Wunsch geht in Erfüllung durch eine unverhoffte Erbschaft!

Jo wie sie genannt wird, ist eine sehr gute Mechanikerin. Da dieser Beruf um 1890 nur Männern offen steht, macht sie selber eine Werkstatt auf. Viele ihrer Nachbarn unterstützen Jo. Die junge Frau hatte gedacht, sie würde geschnitten werden, nach dem sie aus dem Gefängnis entlassen wird. Doch eher wird über die Hartherzigkeit der Eltern der Kopf geschüttelt. Mit dem Erbe erfüllt sich Jo einen sehr großen Traum. Sie kauft sich ein Fahrrad und nimmt an einem sehr anstrengenden Radrennen teil. Bei dem Jo einen sehr persönlichen Sieg davon trägt.

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Wenn es die damaligen Fahrradpionnierinnen nicht gegeben hätte, würden wir heute vielleicht immer noch nicht als Frau ein Rad fahren können. Auch wenn Jo fiktiv an dem Radrennen teilgenommen hat, so hat es dieses Rennen real gegeben um 1897. Das ist historisch belegt!

Jetzt freue ich mich auf den zweiten Tel, der von Isabelle und ihrem weiteren Lebensweg in der Champagne erzählt.