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Mittwoch, 14. August 2013

Solang die Welt noch schläft




Solang die Welt noch schläft – Petra Durst-Benning

Drei  junge Frauen. Freundinnen. Alle drei haben einen Traum. Eine von ihnen wird ihn sich erfüllen.
Die junge Josefine hat einen Unfall mit dem Fahrrad. Das ist für die Eltern die ungeliebte Tochter los zu werden. Die harte Zeit im Gefängnis lässt in der jungen Frau den Wunsch reifen, nie wieder von ihren Eltern abhängig zu sein.  Der Wunsch geht in Erfüllung durch eine unverhoffte Erbschaft!

Jo wie sie genannt wird, ist eine sehr gute Mechanikerin. Da dieser Beruf um 1890 nur Männern offen steht, macht sie selber eine Werkstatt auf. Viele ihrer Nachbarn unterstützen Jo. Die junge Frau hatte gedacht, sie würde geschnitten werden, nach dem sie aus dem Gefängnis entlassen wird. Doch eher wird über die Hartherzigkeit der Eltern der Kopf geschüttelt. Mit dem Erbe erfüllt sich Jo einen sehr großen Traum. Sie kauft sich ein Fahrrad und nimmt an einem sehr anstrengenden Radrennen teil. Bei dem Jo einen sehr persönlichen Sieg davon trägt.

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Wenn es die damaligen Fahrradpionnierinnen nicht gegeben hätte, würden wir heute vielleicht immer noch nicht als Frau ein Rad fahren können. Auch wenn Jo fiktiv an dem Radrennen teilgenommen hat, so hat es dieses Rennen real gegeben um 1897. Das ist historisch belegt!

Jetzt freue ich mich auf den zweiten Tel, der von Isabelle und ihrem weiteren Lebensweg in der Champagne erzählt.

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